Privatsphäre wirklich adieu?

Verfasst Juni 30, 2008 von Matthias Bodo
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Die neuen Web2.0 Errungenschaften bieten uns noch nie dagewesene Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten.

Man sollte sich meiner Meinung nach aus Angst vor Verlust der Privatsphäre nicht verschliessen.

 

Ein Umgang mit gesundem Menschenverstand genügt um sich vor Schaden zu schützen.

 

Mit dem Semester-Ende endet auch mein „blogging“. Sämtliche Referenzen dazu sind auf http://www.citeulike.org/user/Bodom zu finden.

 

Viel Spass weiterhin mit Social Networking!

 

Wünscht

 

Matthias

Kompetenzen

Verfasst Mai 29, 2008 von Matthias Bodo
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In den Medien kursieren die unterschiedlichsten Informationen zum Thema Sicherheit und Lifestyle im Internet.

 

Zum einen wird emsig über Erneuerungen und für soziale Netzwerke berichtet.

Der letzte Schrei sei: „Kronomy“ (www.kronomy.com)

 

Kronomy verbindet die persönlichen Ereignisse und Erlebnisse von Menschen mit Zeit. Mit Kronomy können User ganz einfach ihre Inhalte aus verschiedensten Quellen wie sozialen Netzwerken, Blogs etc in einer einzigartigen 3D Welt zusammenfügen und auf Zeitachsen darstellen. Diese wiederum können dann auf anderen Seiten (z.B. Facebook, MySpace, eBay, LinkedIn …) angezeigt werden.

(AFX – Swiss, Presseagentur, 08. Mai 2008 )

 

Auf der anderen Seite warnen andere Medien vor einer Zunahme des Internet-Mobbing. Diese unterschiedliche Wahrnehmung der Medien bezüglich Lifestyle und Datenschutz finde ich ein wenig paradox.

 

Vor allem Lehrer hätten demnach einen schweren Stand. Schnell ist ein Foto oder -videoaufnahmefähiges Mobiltelefon zur Hand um den dösenden, schimpfenden oder gar weinenden Lehrer/in aufzunehmen. Wie schnell so eine Aufnahme im Internet veröffentlicht und eine Karriere ruinieren kann, ist in diesem Blog schon zur Genüge aufgezeigt worden.

 

Artikel zum Thema:

Heise Zeitschriften „Verlag Internet-Mobbing gegen Lehrer nimmt zu

 Bei Internet- und IT-Sicherheit gibt es Herausforderungen in vielen Bereichen. Nicht nur eigene Sozialkompetenz ist von Nöten, sondern auch Medienkompetenz.

Diesbezüglich habe ich folgende Seite gefunden welche Nützliche Tipps und Tricks veröffentlicht.

www.klicksafe.de

 

Grenzen verwischen

Verfasst Mai 20, 2008 von Matthias Bodo
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Diese Woche wurde bekannt, dass soziale Netzwerke künftig nicht mehr ausschliesslich an die Grenzen der eigenen Community beschränkt bleiben. In Zukunft synchronisiert sich ein Userprofil von einer Plattform mit dem von anderen Netzwerken automatisch. So werden sie zumindest ihrem Namen „Netzwerke“ gerecht.

 

Hintergrund der Strategie ist der Versuch, eine einheitliche Schnittstelle für soziale Netzwerke im Internet bereit zu stellen und somit insgesamt das Phänomen „Social Networking“ von den Grenzen der eigenen Community zu lösen. (pressetext Nachrichtenagentur GmbH, 13.05.2008 )

 

Google Friend ConnectDie User werden zwar gefragt, ob sie diesem Deal mittels einer neuen Benutzerbedingung zustimmen wollen, jedoch scheint dies eher ein Proforma-Hinweis zu sein als gepflegter Datenschutz. Auch Google versucht seit längerem in die Social Networkszene vorzudringen. Mit „Friend Connect“ startet der Suchmaschinenriese einen Dienst, mit dem ein Teil der Nutzerprofile künftig auch auf andere Community übertragen werden kann. Oder in Worten von Datenschützern; Auch Google will an die neuen „Honigtöpfe“ der Werbewirtschaft.

 

 

Wer verhindern will, dass Unbekannten mit einem Mausklick Teile des Profils ersichtlich werden, dem empfiehlt sich ein Griff zum „eisernen Besen“ um sein Profil zu bereinigen, oder gar aufzugeben.

 

Privatsphäre adieu

Verfasst April 22, 2008 von Matthias Bodo
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Vom (un)vernünftigen Umgang mit Social Network Sites 


Der Blog „net kids“ von Rachel behandelt unter anderem Jugendmedienschutz auf Internetportalen. Im heutigen Blog will ich die Freizügigkeit mit Informationen von Erwachsenen auf Social Network Seiten (Xing, Facebook, MySpace, Studivz, etc.) thematisieren.

 

Social Networks entpuppen sich als Karrierekiller“ dies titelt pressetext.deutschland.


Ganz so dramatisch sehe ich es noch nicht, doch es sei an die Vernunft appelliert.

Gemäss Experten lauern hier die grössten Sicherheitsrisiken im ganzen Internet. In den USA sind bereits zwei von drei attackierten Webseiten soziale Netzwerke. Sie lösen damit zum allerersten Mal Finanzinstitute als populärste Opfer ab.

(Studie Imagined Communities: Awareness, Information Sharing and Privacy on the Facebook; http://www.citeulike.org/user/Bodom/article/2701009)

Der freiwillige Verzicht auf Privatsphäre
Experiment „personalisierte Attacken“ von Experten der Sicherheitsfirma Sophos:

 


„Freddi Staur sieht aus wie ein glücklicher, grüner Frosch. Viel gibt Freddi nicht von sich preis, aber mit seinen grossen runden Kulleraugen strahlt er vertrauensvoll. Jemanden wie Freddi möchten viele gern zum Freund haben. Exakt 41 Prozent sind an Freddis Freundschaft interessiert. Und tappen damit in die Falle.“  

Sie haben so jemandem Zugang zum eigenen Profil und zu einer Vielzahl persönlicher Informationen verschafft, darunter Name, Adresse, Geburtsdatum, Foto, Hobbys und Arbeitgeber.

 

Detailierte Ergebnisse des Sophos Experiment 

 

 

In meinem Blog wurde bisher meist gewarnt und Missstände aufgedeckt.

Social Network soll doch nicht auf einmal verteufelt werden.

Hier ein kleiner „Knigge“ wie man sich Vorzüge der neuen Web 2.0 Errungenschaften ohne Gefahr dienlich machen kann:

 

 

 Gesunder Menschenverstand

 

 Auf der Strasse oder am Telefon gibt man Fremden auch nicht detaillierte oder intime Informationen über sich Preis.

  

  • Im Internet ist eine solche Offenheit auch nicht angebracht.
  • Geben sie sparsam Informationen über die Privatsphäre von sich Preis!
  • Sicherheitsbarrieren im Internet fallen schnell! Plattformen welche vermeintlich nur für Insider und Passwort geschützt sind, garantieren keine Datensicherheit.
  • Kein Identitätsschwindel, dies kann rasch zum Bumerang werden.
  • Gestalteten sie ein Profil so, dass potentielle Arbeitgeber ohne Erklärungsbedarf diese auch lesen können.
  • Neue Kontakte mit gesundem Menschenverstand beurteilen, bevor man Einblick auf sein Profil gewährt
  • Kontrollieren sie regelmässig ihr Profil auf Gästebucheinträge etc. (Tipp: Info via RSS feed)

 

Quellen: Diverse Artikel vom Tagesanzeiger und Pressetext.ch

 

Das Geschäft mit der Reputation

Verfasst April 10, 2008 von Matthias Bodo
Kategorien: Karrierefalle Internet

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„2/3 aller Arbeitgeber geben freimütig zu, dass Sie Ihre Angestellten regelmäßig auf Social-Networking-Webseiten wie MySpace und Facebook suchen und überprüfen.“ -Sacramento Bee, April


„35% von 100 Personalchefs haben im letzten Jahr einen Bewerber aufgrund von Informationen, die Sie online über ihn gefunden haben, abgelehnt (2005 waren es noch 26%).“  -ExecuNet Survey 


Mit solchen Headlines ködert die kanadische Online-Firma ReputationDefender, Inc. verunsicherte Internetnutzer. Die Dienstleistung ist simpel formuliert: „Wir sorgen dafür, dass Online-Informationen über Sie Ihrem Ruf nicht schaden.“ Ausgebildete Internet-Experten nutzen eine Reihe von Techniken um ungewünschten Web-Inhalt zu korrigieren oder gegebenenfalls zu entfernen. Für 10 Euro im Monat ist man als Privatperson dabei.  


Porsche-BlufferDer „Porsche Bluffer“ (Blick Print und Online Ausgabe vom 10. März. 2008 ) wäre ein guter Kunde von ReputationDefender gewesen. Für ihn ist es aber nun zu spät, sein Gesicht kennt zurzeit mindestens jeder Blickleser. Seine im Internet auf Youtube zur Schau gestellte Raserei mit Sonnenbrille und ausgestreckter Zunge hat nicht nur Journalisten sondern auch die Stadtpolizei Zürich auf den Plan gerufen, welche nun nach ihm fahndet.  


 

Die Dienstleistung macht einen seriösen Eindruck und entspricht dem Zeitgeist. Das Medium Internet befruchtet sich auf diese Weise selbst. Ein durch die Dienstleistungen von Facebook, Youbube und Flickr etc. entstandenes Problem wird durch einen anderen Anbieter wieder in Ordnung gebracht.  


Wäre ReputationDefender’s Feedback über diesen Blog zwecks Selbstversuch das Geld wert?

Cyberbullying

Verfasst März 18, 2008 von Matthias Bodo
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Wie man sich im Internet darstellen kann und wie nicht ist eine Sache, eine Andere ist wie Dritte Informationen über uns publizieren.

Im Zeitalter von WEB 2.0 und den fast schon unbeschränkten Möglichkeiten Daten, Bilder und Video-Dateien online zu stellen, können unbemerkt Informationen und Unwahrheiten über uns publik gemacht werden.  

In der Gratiszeitung „20 Minuten“ vom letzten Mittwoch 12. März 2008 wurde ein Fall von sogenanntem Cyberbullying publik. Dabei prahlte ein Teenager mittels Youtube-Video er habe eine sexuelle Beziehung mit der Kolumnistin und Publizistin „Michèle Rothen“ gehabt. Diese hat dies umgehend dementiert, doch die online Community nahm diese Verunglimpfung dankbar auf. Die Internet Foren und Blogs liefen heiss. Gemäss „20 Minuten“ häufen sich Vorfälle von Online-Mobbing bzw. wortwörtlich übersetzt „Tyrannei“. Oft ist es schwer das Gegenteil zu beweisen und besonders belastend für Opfer von solcher Nachrede ist, dass gewisse Details nie ganz aus den Köpfen verschwinden und auf diversen Webseiten trotzdem weiterhin publiziert werden. 

Natürlich betreffen solche „Cyberbullying“ Attacken eher Prominente und Personen die vermehrt in der Öffentlichkeit stehen. Nicht desto trotz sollte man hinsichtlich der rasanten Internetentwicklung und Social-Networking Aktivitäten auch auf ein mögliches „worst case“ gefasst sein.

Das Web weiss alles…

Verfasst Februar 19, 2008 von Matthias Bodo
Kategorien: Karrierefalle Internet

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Schnell den Namen eintippen und prüfen, was im Internet über den Menschen hinter der Bewerbung zu finden ist. Alltag von Personalverantwortlichen? Grober Verstoss gegen die Privatsphäre oder verlässliche Referenzbeschaffung?

Auf der einen Seite bietet das personalisierte Internet, Web 2.0 sei dank, praktisches Tools um neue geschäftliche oder private Kontakte zu knüpfen, wie zum Beispiel beim Online-Netzwerk XinG. Auf der anderen Seite kann aus der vermeindlich unüberschaubaren Anonymität des Internets bezüglich Karrierechancen schnell ein monumentales Eigentor werden. 

Jubiläumsfeier des Musikvereins, feuchtfröhliche Pokalfeier beim Bolzplatzturnier oder eine ausgelassene Betriebsfeier zu Weihnachten können für diejenigen, die sich besonders in Party-laune zeigen, zu ungewollten Karriere-Stolperfallen werden. Bei solchen Anlässen ist eine Digitalkamera schnell zur Hand und auf einen emsigen Hobbywebmaster welcher die heiklen Bilder gar wohlwollend publiziert, ist verlass. Ungewollt gelangen so unvorteilhafte „Meta-informationen“ über uns ins www. Möglicherweise weiss man nicht mal von seinem unfreiwilligen Glück. Vorsicht ist geboten! Jemand, der gerne provokativ blogt oder unreflektierte Kommentare vor aller Welt preisgibt, sägt, was seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt angeht, am eigenen Ast. Selbstdarstellung und Exhibitionismus sind zur Freizeitbeschäftigung für Millionen geworden. Ein paar Klicks reichen aus, um ein eigenes Webjournal zu betreiben, private Bilder hochzuladen oder in Blogs und Fachforen munter mitzuplappern.

In diesem Blog möchte ich kritisch auf die Chancen und Gefahren des dominierenden Mediums Internet eingehen und als reflektierender Spiegel auch die unschönen Seiten beleuchten.