Grenzen verwischen
Diese Woche wurde bekannt, dass soziale Netzwerke künftig nicht mehr ausschliesslich an die Grenzen der eigenen Community beschränkt bleiben. In Zukunft synchronisiert sich ein Userprofil von einer Plattform mit dem von anderen Netzwerken automatisch. So werden sie zumindest ihrem Namen „Netzwerke“ gerecht.
Hintergrund der Strategie ist der Versuch, eine einheitliche Schnittstelle für soziale Netzwerke im Internet bereit zu stellen und somit insgesamt das Phänomen „Social Networking“ von den Grenzen der eigenen Community zu lösen. (pressetext Nachrichtenagentur GmbH, 13.05.2008 )
Die User werden zwar gefragt, ob sie diesem Deal mittels einer neuen Benutzerbedingung zustimmen wollen, jedoch scheint dies eher ein Proforma-Hinweis zu sein als gepflegter Datenschutz. Auch Google versucht seit längerem in die Social Networkszene vorzudringen. Mit „Friend Connect“ startet der Suchmaschinenriese einen Dienst, mit dem ein Teil der Nutzerprofile künftig auch auf andere Community übertragen werden kann. Oder in Worten von Datenschützern; Auch Google will an die neuen „Honigtöpfe“ der Werbewirtschaft.
Wer verhindern will, dass Unbekannten mit einem Mausklick Teile des Profils ersichtlich werden, dem empfiehlt sich ein Griff zum „eisernen Besen“ um sein Profil zu bereinigen, oder gar aufzugeben.
Tags: Honigtöpfe der Werbewirtschaft, Soziale Netzwerke, synchronisiert
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Mai 27, 2008 at 11:51
Hallo Matthias
Total interessant erscheint mir der Titel deines Blogs (Honigtöpfe der Wirtschaft). Für mich stellt sich jedoch die Frage, inwiefern diese Angaben in sozialen Netzwerken wirklich weiter benutzt werden können.
Vielleicht bin ich diesem Thema gegenüber ein wenig voreingenommen. Ich bin seit einiger Zeit bei „xing“ und „studi-vz“ Mitglied, jeoch sind meine Angaben dort mit sehr grosser Vorsicht zu geniessen. In erster Linie, weil ich mich aus sogenanntem „Gruppenzwang“ angemeldet habe (da ja alle Mitglieder sind) und in zweiter Linie, weil ich mit meinen Angaben sehr vorsichtig umgegangen bin.
Wahrscheinlich werden meine Angaben dadurch nicht wirklich Honigtöpfe sein.
Aber irgendwie scheint es bei deinem Thema, wie bei meinem auch, schlussendlich darauf hinaus zu laufen, dass auch hier alles um Geld geht.
Oder ist dies nun doch zu negativ???
Naja, habe gerade meinen Blog noch ein wenig betrachtet und finde es wirklich schade, dass schlussendlich das Geld im Vordergrund steht.
Also, weiteres positives und hoffnungsvolles bloggen
wünscht Sonja