Cyberbullying
Wie man sich im Internet darstellen kann und wie nicht ist eine Sache, eine Andere ist wie Dritte Informationen über uns publizieren.
Im Zeitalter von WEB 2.0 und den fast schon unbeschränkten Möglichkeiten Daten, Bilder und Video-Dateien online zu stellen, können unbemerkt Informationen und Unwahrheiten über uns publik gemacht werden.
In der Gratiszeitung „20 Minuten“ vom letzten Mittwoch 12. März 2008 wurde ein Fall von sogenanntem Cyberbullying publik. Dabei prahlte ein Teenager mittels Youtube-Video er habe eine sexuelle Beziehung mit der Kolumnistin und Publizistin „Michèle Rothen“ gehabt. Diese hat dies umgehend dementiert, doch die online Community nahm diese Verunglimpfung dankbar auf. Die Internet Foren und Blogs liefen heiss. Gemäss „20 Minuten“ häufen sich Vorfälle von Online-Mobbing bzw. wortwörtlich übersetzt „Tyrannei“. Oft ist es schwer das Gegenteil zu beweisen und besonders belastend für Opfer von solcher Nachrede ist, dass gewisse Details nie ganz aus den Köpfen verschwinden und auf diversen Webseiten trotzdem weiterhin publiziert werden.
Natürlich betreffen solche „Cyberbullying“ Attacken eher Prominente und Personen die vermehrt in der Öffentlichkeit stehen. Nicht desto trotz sollte man hinsichtlich der rasanten Internetentwicklung und Social-Networking Aktivitäten auch auf ein mögliches „worst case“ gefasst sein.
This entry was posted on März 18, 2008 at 3:10 and is filed under 1. You can subscribe via RSS 2.0 feed to this post's comments.
Tags: Cyberbullying
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März 20, 2008 at 12:39
Hallo Matthias
Jeden Tag höre oder sehe ich irgendetwas zu dem Thema Cyberbullying. Neustes Beispiel ist etwa die Schauspielerin Kristin Davis aus “Sex and the City” [http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/15477265].
Ich finde es beängstigend, wie mit privatem Material (sei sie nun echt oder gestellt) umgegangen wird. Wirklich schlimm und sehr rufschadend ist es jedoch, wenn das Ganze nicht stimmt.
Irgendwo habe ich einmal gehört, dass Negatives im Kopf oder in den Erinnerungen der Menschen wesentlich länger bleibt, als Positives. Deshalb finde ich, die bewusste Schädigung eines Rufes im Internet sollte hart bestraft werden. Dies wäre wenigstens eine faire Konsequenz, wenn die Annerkennung des Täters auch an solchen “Geschichten” leidet.
Mach weiter so, ist sehr spannend
Grüsse
Sonja