Vom (un)vernünftigen Umgang mit Social Network Sites
Der Blog „net kids“ von Rachel behandelt unter anderem Jugendmedienschutz auf Internetportalen. Im heutigen Blog will ich die Freizügigkeit mit Informationen von Erwachsenen auf Social Network Seiten (Xing, Facebook, MySpace, Studivz, etc.) thematisieren.
„Social Networks entpuppen sich als Karrierekiller“ dies titelt pressetext.deutschland.
Ganz so dramatisch sehe ich es noch nicht, doch es sei an die Vernunft appelliert.
Gemäss Experten lauern hier die grössten Sicherheitsrisiken im ganzen Internet. In den USA sind bereits zwei von drei attackierten Webseiten soziale Netzwerke. Sie lösen damit zum allerersten Mal Finanzinstitute als populärste Opfer ab.
(Studie Imagined Communities: Awareness, Information Sharing and Privacy on the Facebook; http://www.citeulike.org/user/Bodom/article/2701009)
Der freiwillige Verzicht auf Privatsphäre
Experiment „personalisierte Attacken“ von Experten der Sicherheitsfirma Sophos:

„Freddi Staur sieht aus wie ein glücklicher, grüner Frosch. Viel gibt Freddi nicht von sich preis, aber mit seinen grossen runden Kulleraugen strahlt er vertrauensvoll. Jemanden wie Freddi möchten viele gern zum Freund haben. Exakt 41 Prozent sind an Freddis Freundschaft interessiert. Und tappen damit in die Falle.“
Sie haben so jemandem Zugang zum eigenen Profil und zu einer Vielzahl persönlicher Informationen verschafft, darunter Name, Adresse, Geburtsdatum, Foto, Hobbys und Arbeitgeber.
Detailierte Ergebnisse des Sophos Experiment
In meinem Blog wurde bisher meist gewarnt und Missstände aufgedeckt.
Social Network soll doch nicht auf einmal verteufelt werden.
Hier ein kleiner „Knigge“ wie man sich Vorzüge der neuen Web 2.0 Errungenschaften ohne Gefahr dienlich machen kann:
Gesunder Menschenverstand
Auf der Strasse oder am Telefon gibt man Fremden auch nicht detaillierte oder intime Informationen über sich Preis.
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Im Internet ist eine solche Offenheit auch nicht angebracht.
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Geben sie sparsam Informationen über die Privatsphäre von sich Preis!
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Sicherheitsbarrieren im Internet fallen schnell! Plattformen welche vermeintlich nur für Insider und Passwort geschützt sind, garantieren keine Datensicherheit.
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Kein Identitätsschwindel, dies kann rasch zum Bumerang werden.
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Gestalteten sie ein Profil so, dass potentielle Arbeitgeber ohne Erklärungsbedarf diese auch lesen können.
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Neue Kontakte mit gesundem Menschenverstand beurteilen, bevor man Einblick auf sein Profil gewährt
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Kontrollieren sie regelmässig ihr Profil auf Gästebucheinträge etc. (Tipp: Info via RSS feed)
Quellen: Diverse Artikel vom Tagesanzeiger und Pressetext.ch